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2.0 Marketing oder der Versuch zu retten, was zu retten ist

Wie im Artikel Virales Marketing schon erwähnt wurde, sind die Blogs ja eine von den Marketingfreaks bevorzugte Werbeplattform. Und wenn nicht viral, dann werden sie eben plump penetriert. Da werden Autos zum Testen an “Blogger” verliehen (nein, kein Link) und es wird Schaum geschlagen (Telepolis). Hauptsache, die Medien werden voll geklatscht und die Produkte tauchen in den total hippen Blogs auf. Tja, der gedachten Automarke geht es bekanntermaßen schon lange nicht mehr so gut. Da will man eben retten, was zu retten ist (ist ja im Grunde auch nicht verwerflich).
Zugegeben, diese Art der Werbung ist immer noch angenehmer oder zumindest etwas amüsanter anzusehen, als die penetranten Werbebanner, die Spiegel, Heise und Co. rundrum zieren. Ätzender geht es kaum. Und deswegen wird die Werbung natürlich auch geblockt. Und die Blogs, die sich für Werbung missbrauchen lassen, verlieren an Glaubwürdigkeit. Hoffentlich.

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