Archiv zum Thema 'marketing'
Bitte mehr Bannerwerbung!
Tuesday, July 11th, 2006Da hatte ich versehentlich den Webspamfilter (Adblocker) deaktiviert und kam doch sofort in den Genuss einer erfrischenden Werbeflut:
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Sagt mal, Leute, merkt ihr noch was?! Wer diese Werbeflut noch über sich ergehen lässt, ist selbst schuld. Klar, das Webangebot will finanziert werden. Aber das geht zu weit.
Adblocker:
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- Making Web Advertisements Work (useit.com)
- Research: Internet Users Plagued by ‘Banner Blindness’ (cklickz.com)
- Will Plain-Text Ads Continue to Rule? (useit.com)
One-to-One-Marketing und der gläserne Digital-Lifestyler
Wednesday, June 7th, 2006Bei Burda, Springer, Holtzbrinck und Bertelsmann hat man die soziologischen Studien zum veränderten Gesellschaftsbild gelesen und will nun reagieren. Denn Gruppen definieren sich heute weniger als früher über ihre soziale Herkunft, sondern mehr über gemeinsame Interessen. Für Medien- und Werbemacher sind daher die Daten der bislang primär soziodemographischen erfassten Zielgruppen weniger relevant. Kunden können heute durch ihr hinterlegtes Nutzerprofil viel direkter angesprochen werden. Die auf Homepages werbenden Unternehmen kommen so dicht wie nie an ihre Zielgruppe heran, das One-to-One-Marketing ist keine Fiktion mehr. Und der Konsument macht sich freiwillig gläsern.
So kann man es bei Telepolis lesen. Ich kann mir nicht helfen. Dieses ganze Web 2.0-Geschwafel, der gläserne Bürger, gemischt mit Vermarktungsinteressen, haben zusammen eine ziemlich konkrete Gestalt eingenommen. Panikmache hin oder her. Eine gesunde Skepsis, gegenüber jeglichen “Diensten” (von echten Digital-Lifestylern auch gerne “Services” genannt), ist also durchaus angebracht. Neu ist das allerdings nicht unbedingt. Denn ob man nun am total tollen Gewinnspiel mitmacht und nur mal eben, als kleine Gegenleistung, einen kleinen Fragenkatalog zu Persönlichem ausfüllt oder ob man in einer Spielhalle versackt, in der man eigentlich nur gewinnen kann. Das Spiel ist alt, nur technisch wurde und wird es etwas überholt. Und vor allem scheint die Hemmschwelle zur Teilnahme gesunken zu sein.
2.0 Marketing oder der Versuch zu retten, was zu retten ist
Friday, June 2nd, 2006Wie im Artikel Virales Marketing schon erwähnt wurde, sind die Blogs ja eine von den Marketingfreaks bevorzugte Werbeplattform. Und wenn nicht viral, dann werden sie eben plump penetriert. Da werden Autos zum Testen an “Blogger” verliehen (nein, kein Link) und es wird Schaum geschlagen (Telepolis). Hauptsache, die Medien werden voll geklatscht und die Produkte tauchen in den total hippen Blogs auf. Tja, der gedachten Automarke geht es bekanntermaßen schon lange nicht mehr so gut. Da will man eben retten, was zu retten ist (ist ja im Grunde auch nicht verwerflich).
Zugegeben, diese Art der Werbung ist immer noch angenehmer oder zumindest etwas amüsanter anzusehen, als die penetranten Werbebanner, die Spiegel, Heise und Co. rundrum zieren. Ätzender geht es kaum. Und deswegen wird die Werbung natürlich auch geblockt. Und die Blogs, die sich für Werbung missbrauchen lassen, verlieren an Glaubwürdigkeit. Hoffentlich.
Auch interessant:
Virales Marketing oder Verarsche im Internetzeitalter
Friday, March 24th, 2006Gestern wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe Labrador-Lounge von Lycos Europe zum Thema “Die Macht von Online-Communities” diskutiert. In diesem Zusammenhang wurde auch das Thema Viral Marketing ausgiebig zur Sprache gebracht. Kurz: diese Marketingmethode nutzt vor allem soziale Netzwerke wie “Online-Communities”, um Produkte zu kommunizieren – und dies möglichst unauffällig.
