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Archiv zum Thema 'staatsführung'

Creativecommons – was ist ‘nicht kommerziell’?

Friday, March 2nd, 2007
Die Creative Commons Lizenz (CC) erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Sie ist ein Segen für z.B.Podcaster, die in ihrem Podcast Musik benutzen möchten. Denn Musik lizenziert nach der CC ist ziemlich frei einsetzbar. Eine Frage stellt sich, wenn man liest, dass die Lizenz nur die nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt (Quelle):
You may not use this work for commercial purposes.
Was heist “nicht-kommerziell”? Ist eine Website, die sich durch Google Ads finanziert schon kommerziell? Diese Frage habe ich bereits zweimal an das Team der Creative Commons gerichtet (cci@creativecommons.org). Leider habe ich bisher weder von den CC noch im Netz eine zufriedenstellende Antwort darauf finden können. Links:

Aus aktuellem Terroralarm-Anlass

Tuesday, August 22nd, 2006

Those Who Sacrifice Liberty For Security Deserve Neither. (Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.)

- Benjamin Franklin, American inventor, journalist, printer, and statesman

Und zur Meinungsbildung findet man auf video.google.com unter dem Suchbegriff “The Power of Nightmares” eine BBC-Dokumentation zum Thema Al Quaida, der “Entstehung” von ausgefeilten Terrornetzwerken, den Zielen politischer Machthaber und den daraus resultierenden Zusammenhängen.

Sehenswert.

Siehe auch:

Musikverleger: Interpretierte Noten und Songtexte verboten

Tuesday, August 22nd, 2006
Wie man an diversen Stellen im Netz nachlesen kann, geht die Musikindustrie nun auch gegen die Veröffentlichung von Noten und Songtexten vor. Eine Neuigkeit ist dies allerdings nicht. Schon vor Jahren wurde OLGA.net vom Netz genommen, weil die dort veröffentlichten “Noten” (Tabulaturen) bzw. mit diesen veröffentliche Songtexte gegen die Raffgier den Geschmack der Musikindustrie gewesen sind. Auch jetzt ist OLGA offline:
OLGA is currently offline while we attempt to resolve legal issues with the archive.
Auf der Seite ist auch der Schriftverkehr der Anwälte veröffentlicht (1, 2, 3, 4, 5 & 6), die den “take down” veranlasst haben. Schon eh und je wurden Musikstücke nachgespielt und interpretiert. Aber die Musikindustrie geht ja auch davon aus, dass jedes heruntergeladene Album mit einer nicht verkauften CD gleichkommt. Da verwundert es nicht, dass sie nun auch davon auszugehen scheint, dass eine heruntergeladene Tabulatur, mit einem nicht verkauften Notenbuch gleichzusetzen ist oder so ähnlich. Hinweis: die auf OLGA veröffentlichten Tabulaturen wurden von Musikern interpretiert (“herausgehört”). Songtexte gibt es auf OLGA schon lange nicht mehr. Wie lange möchte sich die Musikindustrie noch selbst Schaden zufügen? Wann wird der erste richtige Schritt gemacht und die Anwälte werden beurlaubt? Wie wäre es mit wirklich interessanten neuen Konzepten (und angemessenen Preisen)? Stattdessen sieht es so aus, als würden sogar neue Bands darin unterstützt, ihre eigenen Songs zu recyclen: http://www.leenks.com/link488.htm Also, liebe Lagerfeuermusikfreunde, aufgepasst: Nachspielen ist nicht! Ergänzung 10.10.2006:
“Auch eine früher völlig unverdächtige Berufsgruppe ist jetzt in das Visier der Musikindustrie geraten, die Musiklehrer. In den USA wurde ein urheberrechtlicher Unterlassungsanspruch gegen einen Musiklehrer und dessen Internetprovider geltend gemacht…” (telepolis.de)

Praktikanten sind so dankbar

Friday, August 18th, 2006
Gerade über ein Elephant-7 Flashbanner gestolpert. Die Agentur sucht Praktikanten. Und der Werbebanner hört sich so richtig einladend an:
Du brauchst keinen Schlaf. Du fühlst keinen Schmerz. Du kommst nach Hause. Du kommst zu e7. e7 Hamburg sucht Text- und Grafikpraktikanten! Klick!
Hoffentlich ist die Anzeige nicht ganz ernst gemeint. Denn sie vermittelt genau das, was in Agenturen (und anderen Betrieben?) derzeit üblich ist: Praktikanten, als günstige Arbeitskraft einsetzen und diese ausreizen, bis zum Gehtnichtmehr. Falls doch ernst gemeint, dann ist e7 wenigstens ehrlich. Siehe auch:

Kampagne gegen Urheberrechtsreform: Bundestagsabgeordneter Niels Annen (SPD) antwortet auf meine E-Mail zum Thema (2. Korb)

Thursday, July 20th, 2006

Nachdem ich dem Aufruf des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen gefolgt war und den empfohlenen Musterbrief an Herrn Niels Annen (Bundestagsabgeordneter für Hamburg-Eimsbüttel) per E-Mail geschickt hatte, erhielt ich tatsächlich eine Antwort.

Nutzer sollten dem Aufruf nachkommen und sich per Musterbrief gegen eine weitere Verschlechterung ihrer Rechte, etwa beim Thema der Eingrenzung von Privatkopien, gegenüber Politikern stark machen (Stichwort Regierungsentwurf zum “2. Korb”).

Siehe auch:

Folgend die Antwort von Herrn Annen:

Sehr geehrter[...]

Für Ihre E-Mail zur Reform des Urheberrechts, dem so genannten „Zweiten Korb“, danke ich Ihnen. Zunächst darf ich Sie beruhigen: Nein, Sie werden auch in Zukunft wegen einer oder mehreren Privatkopien nicht ins Gefängnis kommen.

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